Biographien aus spanischen Tierheimen – Tierschutzfreund Fred, Tierarzt aus Berlin

Biographien aus spanischen Tierheimen

EIN BERICHT der Tierschutzorganisation TINI.VET e.V. über ihren Einsatz im Tierheim von Los Barrios/Spanien vom Oktober 2017

Viele Berichte werden über die Einsätze in Tierheimen von engagierten Tierschützern geschrieben. Es wird über die Einsatzbereitschaft der Hilfskräfte erzählt, über deren Leistungen und über die Motivation der Unterstützer. Wir wollen dieses Mal diejenigen in den Vordergrund stellen, um die es geht und Ihnen vier Biographien vorstellen.

PAMELA. Hinter dem provisorischen Aufwachraum für die Hunde, die so ruhig und ungestört wie möglich aus der Narkose zurück in den Tierheimalltag finden sollen, gibt es eine schwere, leicht rostige Eisentür. Schiebt man den schweren Riegel zur Seite, dann knirscht das Metall beim Öffnen in unangenehmer Weise für die Ohren.

Hinter der Tür treten wir in einen halbdunklen Gang, auf dessen linker Seite sich kleine Zementboxen anschließen, die einen etwa 50 cm hohen Ausgang in eine etwa 20 qm große umzäunte Freifläche haben. Alles betoniert, aus Hygienegründen, aus organisatorischen Gründen, um die Flächen schnell durch Ausspritzen mit dem Wasserschlauch kotfrei zu bekommen.

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Einsatz in Los Barrios – Tierschutzfreund Fred, Tierarzt aus Berlin

Einsatz in Los Barrios – ein ganz „normales“ Tierheim

EIN BERICHT AUS SPANIEN MAI 2017

Ich sitze in einer kleinen Runde von Mitgliedern des Bundesverbandes für Tierschutz e.V., der uns finanziell für unsere Kastrationsaktion im spanischen Tierheim Los Barrios in Andalusien unterstützen will.

Es fällt mir nicht schwer, von meinen Erfahrungen zu erzählen, schließlich fahren wir seit sechs Jahren in die Region bei Malaga und kastrieren dort die Tiere, die in die ehemalige Tötungsstation kommen. Es gibt lustige Tiergeschichten von dort zu erzählen. Wie die von Gustavo, dem Galgorüden, der es durch seine sensible und zurückhaltende Art geschafft hatte, sich zuerst in mein Herz zu schleichen und dann, kurze Zeit später, in mein Zuhause in Berlin einzog. Gustavo lebt jetzt seit mehr als 5 Jahren selbstbewusst in den Räumlichkeiten, die ich mit ihm teile, pardon, die er mit mir teilt… Es gibt traurige Tiergeschichten aus Los Barrios, wie die von Bonnie und Clyde, zwei kleinen schüchternen Bodegueros. Die Hündin, die kaum wagt aus ihrer Ecke im Zwinger zum Fressen hervorzukommen, da sie vom unaufhörlichem Gebell, den vielen Gerüchen, der Vielzahl anderer Kreaturen völlig verstört ist. Und der kleine Rüde, der kaum zwei Wochen im Tierheim lebt, um dann eines Nachts von einem Mitbewohner im Kennel totgebissen zu werden.

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Spenden für Ausreisepatenschaft Croqui

Liebe Tierschutzfreunde und Tierschutzfreundinnen,

Croqui scheint nicht nur unsere Herzen berührt zu haben, sondern auch die Euren.Die Spenden für die Ausreisekosten für die Notnase sind bereits mehr als erfüllt.

Wir würden uns freuen, wenn der eine oder die andere von den lieben Spendern ihre Bereitschaft zur Nutzung Ihrer Spende für einen anderen Vierbeiner erklären würde.

Bitte meldet Euch über Facebook oder auch über Email.

Herzliche Grüße,
Eure SALVAs

Danke Spenden Ultraschallgerät

Liebe Tierschutzfreunde,

Ihr seid KLASSE!!!!

Vor zwei Tagen haben wir um Unterstützung für den Kauf eines Ultraschallgerätes für Zahnsteinentfernung gebeten, da das Gerät im Tierheim La Linea defekt ist. In nur zwei Tagen habt Ihr es geschafft, dass das Tierheim ein neues Gerät kaufen kann.

GANZ LIEBEN DANK FÜR EUER ENGAGEMENT!!!!

Herzliche Grüße
Euer SALVA-Team

2. Berliner SALVA Adoptanten & Pflegestellen Treffen

Auch in diesem Jahr heißen wir am Sonntag, den 24. Juni alle Freunde der SALVA Hundehilfe e.V. herzlich zum 2. Berliner SALVA Treffen willkommen. Egal, ob Adoptanten, Pflegestellen, Unterstützer oder einfach nur Sympathisanten, Berliner oder Zugereiste, Zwei- oder Vierbeiner, ausgewachsen oder noch in Kinderschuhen – wir freuen uns auf jeden!

Wie auch im letzten Jahr wird es ein Buffet mit Speisen und Getränken geben. Das funktioniert natürlich nur, wenn jeder etwas mitbringt! Bitte meldet Euch verbindlich bis zum 10. Juni an, damit wir den Überblick behalten. Ein Unkostenbeitrag von 5€ pro Hund wird für die Platzmiete erhoben. Ein etwaiger Einnahmenüberschuss geht zu Gunsten der SALVA Hundehilfe e.V.

WIR FREUEN UNS AUF EUCH UND EURE FELLNASEN!

Download zum Flyer

 

02. September 2018 – Beachwalk

SAVE THE DATE

02.09.18, Dogs for dogs beachwalk

Liebe Adoptanten, Pflegestellen und Interessierte unserer Hunde aus La Linea, Spanien

Auch dieses Jahr findet wieder der beispiellose Strandlauf in Noordwijk, Holland statt. Der sogenannte Dogs for dogs beachwalk.

Unsere vielen glücklichen ehemaligen Tierheimhunde aus La Linea laufen gemeinsam am schönen Strand spazieren, ganz im Namen derer die in Spanien noch auf dieses Glück warten müssen.

Organisiert wird das tolle Treffen von unserem holländischen Partnerverein Animal in need, ein Verein der ebenfalls die Hunde aus La Linea in Holland vermittelt.

Bereits im letzten Jahr waren schon einige deutsche Teilnehmer mit dabei, wir hoffen das es dieses Jahr noch viele mehr werden!!!!

Ein unfassbar tolles und emotionales Treffen, das es absolut wert ist mit zu erleben und damit ein Statement zu setzen! 

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Kinder für Tiere!

Die Klasse 6b aus Uetersen hatte das Theaterstück „ Das Gericht der Tiere“ einstudiert und dann am 24. Januar 2018 aufgeführt.

Passend dazu haben die engagierten Schüler und Schülerinnen anlässlich der Aufführung um Spenden für einen Tierschutzverein gebeten. Bei der Wahl des Vereines wurden wir berücksichtigt und unsere SALVA Hundehilfe darf sich nun über die wirklich tolle Summe von 300 Euro freuen !

Das Geld soll auf Wunsch der Kinder einer kleinen Hundefamilie in Bulgarien helfen, Futter und Impfungen für die kleinen Welpen werden ihr Überleben sichern.

Der Betrag wird nun umgehend überwiesen, ganz bestimmt erhalten wir einige Fotos mit glücklichen Hundekindern zurück.

Vielen Dank an die Klasse 6b aus Uetersen, ihr seid unsere Zukunft im Tierschutz !!!!!!

Martina Henning

 

Plakat für Das Gericht der Tiere

 

01. Februar, Tag des Todes in Spanien …

… und die beispiellose Rettungsaktion unseres Teams vor Ort…

Heute endet die Jagdsaison in Spanien, und zehntausende Galgos und Podencos stehen vor ihrem Schicksal….

Die Jagdsaison läuft über 4 Monate, in dieser Zeit werden die Tiere mindestens 2 mal in der Woche eingesetzt. Schon während der Zeit werden langsame Tiere entsorgt, die die sich verletzen sowieso. Wer pflegt schon gerne ein Jagdutensil das nicht einwandfrei funktioniert.

Die Zustände unter denen die Tiere leben sind oft katastrophal, eingepfercht in dunklen Barracken mit einem Minimum an Futter. Abgeschottet und an entlegenen Plätzen. Nur die besten Tiere bleiben vielleicht 2 höchstens 3 Jahre bei dem Jäger, dann sind sie zu alt. Gute Hündinnen werden vielleicht noch weiter zur Zucht verwendet.

Schon während der laufenden Jagdsaison spüren auch wir in unserem Tierheim den Zuwachs an Galgos die wir aus Tötungen retten konnten oder die zu uns gebracht werden. Während der Monate zwischen der Saison kommen kaum Galgos, denn über ihr Leben wurde schon entschieden.

Völlig übliches Ritual ist, die Tiere an einem Strick am Baum aufzuhängen. Gute Tiere berühren dabei mit den Hinterläufen nicht den Boden und „dürfen“ schnell sterben. Die schlechteren hängen am kurzen Strick, die Hinterläufe berühren knapp den Boden und so tänzeln sie oft über Stunden in den Tod.

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Weil Hunde uns am  Herzen liegen

Wie es wohl bei fast allen Tierschutzvereinen der Fall ist, kommen die meisten der von uns vermittelten Hunde aus dem Ausland. Dort ist die Not einfach um ein Vielfaches grösser, als hier bei uns in Deutschland. Doch im kalten Monat Dezember haben dank der SALVA Hundehilfe auch zwei deutsche Notnasen ein tolles Zuhause gefunden.


Da war zum einen Lucius, ich las von seinem Schicksal auf Facebook und war sofort wild entschlossen, für den armen Kerl das bestmögliche Zuhause aufzutun. Denn bei Lucius handelt es sich um einen  neunjährigen Schäferhundmischling, der zum Zeitpunkt des Postings bereits über eine Woche allein im Haus seines verstorbenen Besitzers ausharren musste. Zu seinem großen Glück wurde er von einer Nachbarin versorgt und auch immer mal wieder wenigstens in den Garten gelassen. Also  fuhr ich sofort nach Wannsee, um mir selbst einen Überblick über die trostlose Lage zu verschaffen.

Gemeinsam mit der Nachbarin und einer Freundin betraten wir das Grundstück und ich war sehr gespannt, was der Hund sagen würde, wenn er uns sieht. Am Telefon wurde mir vorab gesagt, dass er stolze 75cm messen solle und es ja nun gewohnt sei, allein im Haus zu leben. Über sein Territorialverhalten wurde nichts erzählt. Doch sowie die Tür aufging, schossen mir ob dieses unfassbar lieben, gutmütigen Riesenbabies einfach nur die Tränen in die Augen. Lucius freute sich von den Pfoten bis zum Schopf über die gelungene Abwechslung in seinem sonst sehr einsamen Leben. Wir gingen mit ihm spazieren und erfuhren während des Ganges einiges über die Hintergründe seiner Situation. Dazu sei nur so viel gesagt, er hatte kein schönes Leben, zumindest die letzten Jahre nicht. Der Rest ist schnell erzählt, Lucius trabte brav an der Leine, zeigte sich superverträglich mit allen vier mitgeführten Hunden und nun musste nur noch ein Zuhause her. Da mir das nicht schnell genug ging und ich ihn auch unbedingt ganz fix aus dieser Situation erlösen wollte, haben wir nicht nur nach einem Zuhause, sondern auch nach einer Pflegestelle gesucht.

Und facebook sei Dank, drei Tage nach unserem ersten Besuch bei Lucius konnte ich wieder nach Wannsee fahren. Dieses Mal mit einem tollen jungen Paar und ihrer lieben Boxerhündin im Schlepptau, die sich spontan bereit erklärt hatten, ihn übergangsweise bei sich aufzunehmen. Und da es ja keine Zufälle, sondern nur Schicksal gibt, meldete sich noch am selben Tag eine sehr hundeerfahrene Interessentin, die auch noch um die Ecke der Pflegeeltern wohnt. Ein Hausbesuch bei ihr wurde vereinbart, sie besuchte Lucius und auch sie verlor innerhalb von Sekunden ihr Herz an den großen Softie.

Seine unendliche Gutmütigkeit hat alle Beteiligten total berührt und wir wünschen ihm und seiner neuen Familie noch ein langes gemeinsames Leben.


Ziemlich zeitgleich suchte die Besitzerin von Luna auf Facebook ein neues Zuhause für die siebenjährige Mischlingshündin. Spontan schlug ich der Frau vor, den Hund über unseren Verein zu vermitteln. Denn das hat den unschlagbaren Vorteil, dass es seriöser wirkt. Mein Vorschlag erhielt zwar Gehör, aber sie hatte schon eine Interessentin, die ihr angeblich helfen wollte. Diese tauchte tags darauf bei Lunas Besitzerin auf und schlug vor, den Hund drei Mal in der Woche mit zum spazieren gehen nehmen zu können, denn das wäre doch schon mal eine tolle Entlastung. Um auszuprobieren, wie gut sie sich mit Luna verstünde, müsse sie einfach mal ne Runde mit ihr drehen. Lunas Frauchen war begeistert, denn als frisch gebackene Mutter mit einem weiteren, bereits elfjährigen leicht dementen Hund kam ihr jede Unterstützung wie ein Geschenk des Himmels vor und so gab sie Luna dieser fremden Frau voller Vertrauen mit. Diese verschwand jedoch mit ihr um die Ecke und ward seitdem nie wieder gesehen.

Ihre AbschiedsSMS enthielt die lapidaren Worte: ”Leb wohl!”

Wie es Lunas Frauchen in den nächsten Tagen erging, können wir uns alle sicher lebhaft vorstellen.

Doch dieser Diebstahl konnte nicht stillschweigend toleriert werden. Also wurden alle sozialen Netzwerke aktiviert, ebay durchforstet, es wurde geteilt und gepostet und wie durch ein Wunder tauchte Luna nach einer Woche plötzlich freilaufend, die Leine hinter sich herziehend im Märkischen Viertel wieder auf.

Die genauen Umstände ihrer Rückkehr könnte nur sie uns erzählen……. Ein paar Tage später telefonierten ihre Besitzerin und ich ein weiteres Mal und ich fuhr kurz darauf zu ihr, um mir den Hund näher anzuschauen. Luna ist eine sehr gut erzogene, fröhliche kleine JackRusselterriermischlingshündin, aufgeweckt und zu dem Zeitpunkt erwiesenermaßen unterfordert.

Die SALVA Hundehilfe hat eine tolle Familie für Luna gefunden, sie steht nun wieder viel im Fokus der Aufmerksamkeit, hat genug Möglichkeiten, sich auszutoben, darf mit zu den Pferden und freut sich über die Kinder und Katzen. So ein Happy End lässt unsere tierlieben Herzen höher schlagen und zeigt uns, das alles möglich sein kann, wenn wir nur uns dafür engagieren.

Anke Reitzenstein

SOS Regenbogenland lässt Träume wahr werden

„Die Tierschutzarbeit ist eine große Herausforderung für Idealisten. Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum … wenn viele, träumen wird der Traum Wirklichkeit!“

Auch im vergangenen Jahr hat der wunderbare Verein SOS Regenbogenland wieder einige Träume Wirklichkeit werden lassen. Mit der unermüdlichen Arbeit und den vielen Spendern konnten wir vielen Schicksalen, die unser Herz zutiefst berührten, helfen und die Chance auf ein lebenswertes Hundeleben ermöglichen.

Wir sind sehr dankbar, dass diese wertvolle Zusammenarbeit auch weiterhin bestehen wird und wir somit gemeinsam auch im neuen Jahr wieder etwas bewegen werden.

Schauen Sie gerne auf der Homepage, https://www.sos-regenbogenland.com/, vorbei und nehmen Sie sich etwas Zeit, um sich die Geschichte des Regenbogenlandes, aber auch die verschiedenen Projekte anzuschauen und vielleicht entdecken Sie auch den ein oder anderen Artikel, den Sie erwerben möchten, um die Projekte zu unterstützen.

Wir sagen aus tiefstem Herzen DANKE und glauben fest daran, dass wir gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort werden lassen können.