Happy End-Geschichte von TWIX (ehemals Jerome)

Unser Twix (ehemals Jerome) ist nun seit einer Woche bei uns. Er kommt aus Spanien, wo er im Tierheim geboren ist. Mit einem Transporter kam er dann mit mehreren anderen Hunden nach Deutschland. Dort wohnte er dann bei der lieben Carola, die ihm schon einiges von dem Leben in Deutschland und mit Menschen gezeigt hat. Wir hatten bei uns zu Hause nicht einmal ein Malheur und auch an der Leine läuft er gut.

Nach genau einer Woche haben wir ihn dann kennengelernt und schnell haben wir ihn in unser Herz geschlossen. Es war einfach unglaublich für uns, wie dieser Hund sich verhält, obwohl er erst so kurze Zeit in Deutschland ist. Wir wussten, dass wir uns eine große Aufgabe ins Haus holen, aber das war es uns Wert. Ich, sein Frauchen, habe durch mein Studium einige Monate Zeit, um ihm das Leben weiter zu zeigen und so stand die Entscheidung fest – Twix soll einziehen. Natürlich nicht ohne Vorkontrolle, aber auch die haben wir gemeistert. Eine Woche nach unserem Kennenlernen, haben wir ihn dann abgeholt. Wir haben uns riesig gefreut.

Er ist natürlich noch ängstlich, da er das Leben außerhalb des Tierheims nicht kennt. Jeden Tag entdeckt er neue Dinge und wird so auch immer mutiger. Regen ist noch gruselig, aber das Baden in der Oder hingegen ist gar nicht so schlecht. Am Besten ist aber, wenn er an der 15 – Meter – Schleppleine durch das hohe Gras rennen darf. Obwohl hier die 15 Meter nicht ausreichen.

Im Park vor der Tür und in der Stadt sind oft gruselige Geräusche, aber daran gewöhnt er sich auch nach und nach. Auch wird die Bindung zu uns größer, was ihm zusätzlich Sicherheit gibt.

Vor allem ist die Freude groß, wenn wir andere Hunde treffen, die auch gerne mit ihm spielen möchten. Hier ist ihm vollkommen egal, welche Größe der Gegenüber hat oder welches Geschlecht – Hauptsache spielwütig!

Auch die anderen Menschen in der Familie durfte er nun kennenlernen und die sind nach erster Skepsis auch nicht so schlecht. Nach einiger Zeit kann er sich auch an den fremden Orten entspannen.

Wenn wir aber nicht draußen unterwegs sind liegt er meistens in seinem Bett, welches sein Herrchen selbst gebaut hat. Dort kann er sich richtig einkuscheln und das macht er auch schon seit der ersten Nacht.

Probleme hatten wir bisher noch gar nicht in der Wohnung. Die Klingel wird absolut ignoriert, er bellt nicht, Besuch ist auch in Ordnung und schlafen tut er in seinem Bett. Nur das Alleine sein ist gar nicht gut. Dafür werden wir noch einige Zeit brauchen. Er hat sich doch gerade erst an uns gewöhnt und da sollen wir auf keinen Fall gehen!

Wir sind wirklich sehr glücklich mit ihm. Er ist so liebenswürdig und er gehört jetzt einfach zu uns. Einen besseren ersten Hund könnten wir uns nicht vorstellen und wir freuen uns riesig, wenn wir mit der Hundeschule starten können. Dafür brauchen wir aber noch etwas Eingewöhnungszeit – die bekommt er.

Vielen Dank an Anke Reitzenstein für die Unterstützung und Bestärkung von Anfang an. Besonders aber danken wir der lieben Carola, die ihm für die ersten zwei Wochen ein tolles zu Hause gegeben hat und ihm schon vieles auf den Weg mitgegeben hat.

Liebe Grüße Alex und Maxi