Unser Team

Andrea Funk:

Ein Leben ohne Tiere ist für mich nicht denkbar.

Nachdem ich bereits mehrere Hunde als Familienmitglied bezeichnen konnte, kam im Jahr 1990 der erste Dobermann ins Haus. Seitdem fühle ich eine besondere Verbundenheit zu dieser Rasse. Nachdem mein langjähriger Begleiter und Freund „Mucki“ verstorben ist, kam Kim, eine Dobermann-Malinois-Mischlingshündin über den Verein der Dobermann-Nothilfe zu uns.

Andrea2Kim wurde als Welpe in Polen an die Kette gelegt und fristete ihre erste Lebenszeit von ca. 2 Jahren als Kettenhund, ist gequält und misshandelt worden. Leider hat sie ihr Territorialverhalten trotz vieler gemeinsamer Versuche der Problembewältigung bis heute nicht abgelegt. Fremde Menschen und Tiere in „ihrem Einzugsbereich“ stoßen bei ihr auf gnadenlose Ablehnung. Ihre Familie liebt sie heiß und innig und würde sie vermutlich bis ans Ende ihrer Kräfte verteidigen.

Viele Menschen fragen mich, warum „ich mir das antue, mit einem derartigen Problemhund zu leben“.
Ich musste mir auch Kommentare über die „Lebensberechtigung eines solchen Hundes“ anhören.

Trotz aller Schwierigkeiten und Einwände würde ich diesen Hund nie wieder hergeben; sie schenkt mir jeden Tag ihr Vertrauen und ihre Liebe.

Seit der Übernahme meiner „Zicke“ widme ich mich intensiv der Vermittlung misshandelter, alter sowie heimatloser Hunde, egal welcher Rasse oder Herkunft.

Man schaut in die Augen einiger hilfsbedürftiger Hunde und ist sich sicher – diese Tiere haben jegliche Lebensfreude verloren. Sie sitzen oft schon viele Jahre ohne Zuwendung, ohne Ansprache, ohne Pflege in einem ausländischen Tierheim. Die Hunde liegen zusammengekauert auf einem völlig durchnässten, schmutzigen Handtuch, um sich nur ein kleines bisschen geborgen zu fühlen.

Es ist der furchtbare Gedanke, der uns nicht loslässt, zu wissen, dass diese Tiere  hier ganz alleine sterben werden. Keiner wird ihr Köpfchen umfassen, ihnen sanft über das Fell streicheln und ihnen ein letztes Mal das Gefühl geben, wichtig und besonders gewesen zu sein.

Viele Menschen bedanken sich bei uns für unseren Einsatz.
Ich kann das immer nur direkt wieder zurückgeben.

Gäbe es nicht Menschen, die sich bereit erklären, ein solches Tier bei sich aufzunehmen, so wären uns die Hände gebunden.
Von daher versuche ich, diese Menschen zu finden und sie mit unseren Notnasen gemeinsam glücklich zu machen.

Es gibt für mich nichts Schöneres als glückliche Hundeaugen.
Dafür lohnt sich jegliches Engagement.“


Andrea Polley:

„Mein Herz schlägt für den Dobermann“

Meine erste Dobermanndame kam Mitte der 90er Jahre über einen Bekannten zu mir. Er sagte: „Andrea, dein Traum war doch schon immer ein Dobermann! Wir haben hier bei der Polizei eine Hündin, die ausgemustert wird, weil sie für den Dienst nicht geeignet ist, außerdem ist sie inkontinent und niemand will sie haben!“

Catti-168x300So kam Lisa im Alter von 5 Jahren zu mir. Sie ist mein Traum, eine Seele von einem Hund, die niemand haben wollte.

Seitdem lässt mich der Dobermann nicht mehr los und ich durfte einigen Hunden ein Zuhause geben. Ob aus dem Tierheim oder aufgrund privater Abgaben – alles tolle Hunde, die keiner mehr haben wollte…

Vor 3 Jahren kam dann Mia von der Dobermann-Nothilfe zu uns. Mit Mia lernte ich nun den ersten wirklich schwer traumatisierten Dobermann kennen. Sie bringt uns mit ihrem Verhalten oft an Grenzen! Dennoch, die winzigen Erfolge, die wir mit ihr erreichen, machen uns stolz auf unseren Hund. Zu sehen, dass auch so eine verletzte Seele glücklich sein kann und ganz langsam wieder Vertrauen zu Menschen fasst, lässt einem das Herz höher schlagen!

So bin ich dann zum Tierschutz gekommen und setze mich ganz besonders für die Hunde ein, die es nicht so leicht haben, eine neue Familie zu finden!

Ich weiß, dass ich nicht die Welt retten kann, aber ich kann meinen Beitrag dazu leisten, indem ich das Leben einer geschundenen Hundeseele verbessere! Um etwas erreichen zu können, benötigen wir aber die Hilfe von vielen Menschen, die ihren kleinen Beitrag leisten. Gemeinsam können wir etwas bewegen!


Martina Henning:

Ein einzelnes Tier zu retten verändert nicht die Welt. Doch die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

Martina-HenningDiese Zeilen von einem unbekannten Verfasser beschreiben am besten die Motivation für mein Engagement im Tierschutz.

Tiere gehörten schon immer zu meinem Leben. Ein Hund war mein treuer Begleiter zu Kinderzeiten, danach waren durchgehend Pferde meine tierischen Freunde. Vor Jahren war dann wieder Zeit und Raum für einen Hund in der Familie, inzwischen sind es zwei und auch ein Pflegehund bereichert fast immer unser Leben.

Zu weiteren Aktivitäten im Tierschutz war es dann nur ein kleiner logischer Schritt…

Jedesmal ist es ein wunderbarer Augenblick, wenn hoffnungslose Augen wieder strahlen, das ist es, wofür ich es tue….


Roswitha Ruschmeier:

Meine Liebe zu Tieren begleitet mich schon mein ganzes Leben lang. Schon als Kind hatten alle Tiere eine magische Anziehungskraft auf mich. Leider war es meiner Familie aber nicht möglich einen vierbeinigen Kumpel anzuschaffen.

Als mein Mann und ich im Jahr 2008 dann unser eigenes Häuschen bezogen, habe ich die Gelegenheit sofort beim Schopfe gefasst und im Sommer zog dann unsere kleine Lina, ein Labbiwelpe, bei uns ein. Lina kam aus dem Tierschutz, sie war von jemanden unüberlegt angeschafft worden und in der Anfangsphase ihres kurzen Lebens mit ihren 11 Wochen schon durch vier Hände gegangen.

Durch Lina bin ich dann zum Tierschutz gekommen, habe bei Veranstaltungen geholfen, die Mitgliederbetreuung gemacht und mich dann dazu entschlossen, einen Pflegehund aufzunehmen. Der Pflegehund war Bibo und kam aus Griechenland, ein wuscheliges Etwas mit drei Beinen. Was soll ich sagen: Er kam, sah und siegte; wir wurden „Pflegestellenversager“ und Bibo blieb.
Mittlerweile haben wir vier bellende Nasen bei uns. Alles „Multikulti-Hunde“ aus dem Tierschutz. Ein Terriermädchen namens Bonni aus Italien und Mimi, eine Podenco-Mischlingshündin aus Tunesien, der man ein Bein abgeschossen hat.

Man kann sagen, ich habe mich auch ein wenig in die Dreibeinigen verliebt.

Rosi-mit-Anhang

Seit Anfang 2015 betreue ich ein kleines privates Tierschutzprojekt in Griechenland, bin auf der Suche nach Vermittlungshilfe auf die SALVA-Hundehilfe gestoßen und wurde dort herzlich aufgenommen. Mittlerweile war ich schon mehrfach in Griechenland und konnte einige Hunde in ihr neues, schönes Leben begleiten. Und ich kann guten Gewissens sagen, dass das eine Herzensangelegenheit ist, den armen Tieren, egal ob Hund, Katze oder Maus zu helfen.

Denn: Was siehst du, wenn du in die Augen eines hilfsbedürftigen Tieres schaust? Du siehst nicht etwa Neid, Verachtung gegenüber anderen Geschöpfen oder gar Hass. Nein, denn Tiere lieben bedingungslos. Das einzige, was du neben Liebe in ihren Augen finden kannst, ist unsagbarer Schmerz, Angst und Traurigkeit!

Warum tun wir Menschen den Tieren so schreckliche Dinge an? Warum nehmen sich so viele Menschen das Recht heraus, über anderen Lebewesen zu stehen und ihnen Leid zuzufügen, ihren Hund zu verprügeln oder Tiere in Qual- und Massenzuchten zu vermehren, die Katze des Nachbarn zu vergiften, tausende Nutztiere ohne Auslauf und Tageslicht in Massenställe zu halten oder für ihren Schönheitswahn Wildtiere in Pelzfarmen auf grausamste Weise zu quälen?

Ich schäme mich dafür!
Und auch wenn es ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein scheint, gegen die alltäglichen Tierquälereien zu kämpfen, versuche ich einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass es besser wird.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt:
„Wenn an vielen kleinen Orten viele kleine Menschen viele kleine gute Dinge tun, wird sich das Angesicht unserer Erde zum Guten verändern.“


Ann-Cathrine Düringer:

Seit Kindesbeinen an, liegen mir die Vierbeiner sehr am Herzen und begleiten mich auch schon ein Leben lang. Zur Zeit habe ich 5 eigene Hunde, die mich auf allen Wegen begleiten und natürlich sehr geliebt werden.

Ann-Cathrine DüringerIm Tierschutz habe ich mich privat und im kleinen Rahmen schon immer engagiert, seit einigen Jahren nun im größeren Ausmaß.

Angefangen habe ich im Jahr 2010 mit meinem ersten Pflegehund aus dem Tierheim in La Linea.

Einige Jahre und Pflegehunde später, ließ mich der Gedanke, das Tierheim und all die Mitarbeiter dort vor Ort einmal persönlich anzusehen nicht mehr los und ich flog spontan nach Spanien. Seitdem bin ich unglaublich motiviert, all den Hunden zu helfen, denen ich das Versprechen gaben, sie heraus zu holen.

Mittlerweile bin ich mit den Kontaktpersonen in Spanien eng befreundet, regelmässig vor Ort und die Hunde, die mein Versprechen bekamen, werden natürlich nach jedem Besuch mehr.

Nach längerer Zusammenarbeit mit dem Team der SALVA Hundehilfe musste ich feststellen, dass mir dieser Verein besonders gut gefällt und sich genau um die Hunde bemüht wird, die ansonsten keinerlei Chancen haben. Das sind auch genau die Kandidaten, die ich seit Jahren dort im Tierheim immer wiedersehen und nicht vergessen kann-deshalb freue ich mich sehr nun auch zu dem Team von SALVA zu gehören.


Kristin Krogmann:

Ich lebe mit und für meine Hunde und sie gehören für mich zu einem glücklichen Leben einfach dazu.

Ich konnte mir meinen langersehnten ersten Hund vor nun 7,5 Jahren aussuchen und es wurde ein kleiner Welpe aus dem Tierschutz. Sancho kam damals aus Spanien und hat unser Leben so sehr bereichert. Nach einem Jahr stellte sich heraus, dass er chronisch krank ist, aber wir haben alle Höhen und Tiefen gemeinsam gemeistert und sind zu einem engen Team geworden.

Kristin-LorenzenVier Jahre später stand die Entscheidung fest, dass ein zweites Hündchen bei uns einziehen darf, und so kamen wir zu unserer Luna. Mit ihr entstand auch die Freude am Hundesport und so nahm die Beschäftigung mit Hunden einen immer größeren Teil in meinem Leben ein.

Da auch in der Hundeschule einige Hunde aus dem Ausland dabei waren, ist bei mir der Wunsch noch einer armen Fellnase zu helfen größer geworden.

Als mein Freund Timm und ich dann Anfang 2015 in unser eigenes Haus gezogen sind, war die erste Amtshandlung uns mit einem Tierschutzverein in Verbindung zu setzen und einem Hund aus Rumänien ein warmes Plätzchen als Pflegestelle anzubieten.

Nach dem ersten Hund folgte direkt der zweite, dritte und jetzt ist dieses Plätzchen immer für eine arme Fellnase frei. Wir haben unglaublich viel Freude an der Arbeit mit den Pflegehunden. Es ist jedes Mal wieder aufregend, die Hunde sind so dankbar und liebevoll, denn endlich bekommen sie Aufmerksamkeit und werden gekuschelt.

Wir leisten damit unseren Part im Tierschutz und alle gemeinsam können wir so Großes bewirken!


Angelika Handke:

Das Herz hat seine Gründe,
die der Verstand nicht kennt.
– Blaise Pascal –

Aus diesem Grunde leben in unserer Familie zurzeit 4 Hunde und 4 Katzen.
Tiere zu schützen und ihnen zu helfen, wird immer ein Bestandteil unseres Lebens sein.


Nicole Dax:

Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

NicoleDax

Bereits als Kind habe ich verletzte Tiere jeglicher Art mit nach Hause genommen und versucht, diese wieder aufzupäppeln. Über jedes Tier, das ich nicht retten konnte, vergoss ich Tränen.
Als ich von zu Hause auszog, erfüllte ich mir sofort meinen sehnlichsten Wunsch: Ich holte mir aus dem Tierheim meinen ersten Tierschutzhund. Fortan habe ich mich aktiv in einem Tierschutzverein engagiert. Ich war Pflegestelle für zahlreiche Hunde und Katzen und habe selbst Tiervermittlung, aber auch Aufklärungsarbeit z. B. in Schulen betrieben.
Nachdem ich aufgrund beruflicher und persönlicher Veränderungen meine Tierschutzarbeit leider für einige Jahre einstellen musste, war es Ende 2012 dann endlich soweit, dass ich wieder einen Hund zu mir nehmen konnte – versteht sich von selbst, dass es sich erneut um einen Tierschutzhund handelte. Eher zufällig bin ich auf der Homepage des örtlichen Tierheims über Andrea Funk gestolpert, durch die ich meinen ersten Tierschutzhund aus dem Ausland bekommen habe. Durch den Kontakt zu Andrea Funk habe ich dann auch wieder die aktive Tierschutzarbeit aufgenommen.

Über meine Tätigkeit in der SALVA Hundehilfe hinaus bin ich auch im Team von SOS-Regenbogenland (www.sos-regenbogenland.com) tätig. Insoweit betreue ich natürlich auch die dort für die SALVA Hundehilfe eingestellten SOS-Tierschutzprojekte.

Derzeit besteht mein Rudel aus drei Hunden aus Polen.

Da ich die Meinung vertrete, dass ALLE Lebewesen gleichwertig sind und demgemäß auch die gleichen Rechte haben, lebe ich vegan.


Connie Loncar:

Bereits mit 11 Jahren war ich Stammgast im örtlichen Tierheim, und kümmerte mich dort trotz meiner jungen Jahre mit einer Eselsgeduld intensiv um auffällige Hunde. Die kleinen Erfolge beim Aufbau des Vertrauens machten mich unendlich glücklich, und ich lernte manch andere Werte zu schätzen wie der ein oder andere Jugendliche in meinem Alter damals. 1998 war ich zum ersten Mal für einen Arbeitseinsatz von 2 Wochen im Tierheim Noahs Ark auf Kreta. Das unfassbare Leid mit dem ich dort mit 16 Jahren konfrontiert wurde, prägte meine Einstellung zum Auslandstierschutz. Auch weitere Fahrten in polnische Tierheime unterstrichen dies.

ConnieViele Menschen möchten über Auslandstierschutz urteilen, ohne sich je selbst ein Bild vor Ort gemacht zu haben.

Mit dem Team der SALVA Hundehilfe teile ich meine Einstellung, und wir versuchen gemeinsam das Leben für einige geschundene Seelen zum Besseren zu wenden.

Wenn der Verstand sagt „….Du kannst sie nicht alle retten“, dann flüstert die Hoffnung „…und wenn es nur einer ist, versuch es!!!“


Anke Reitzenstein:

Ich hatte das grosse Glück in einer sehr tierlieben Familie aufwachsen zu dürfen und so lernte ich schon als kleines Kind, das Achtsamkeit und Liebe allen Wesen gegenüber von unschätzbarem Wert sind.

Wir hatten Katzen, die in meinem Bett ihre Junge bekamen, Hunde, die knurrend unter der Bank lagen, weil sie ihren Knochen nicht wieder hergeben wollten, Wellensittiche, die in ihrem Käfig Eier legten, Meerschweinchen und Kaninchen, die uns Kabel durchbissen und eine Schildkröte, die meiner Mutter eines Tages im Garten davon kroch, was wir Kinder ihr nie verziehen haben…

Anke ReitzensteinAls ich dann mit Anfang 20 nach Berlin ging, wollte ich das ohne Tier tun und die ersten Jahre ging das auch ganz gut. Doch etwas fehlte immer und bald war es einfach nicht mehr anders möglich, das erste Tier wurde angeschafft. es war allerdings ein Pferd, was nicht bei mir einziehen konnte, da ich auch da schon mitten in der Stadt gelebt habe.

…viele Jahre später auf Sardinien war es dann nicht mehr zu ändern. Während eines Reiterurlaubs wurden mir zwei kleine Katzen angedient, die ich nicht ihrem Schicksal überlassen konnte und zwei Jahre später bei meinem zweiten Besuch auf dieser  wunderschönen Insel passierte dann das Unausweichliche, ich hörte IHN um Hilfe schreien und wusste sofort, was meine Aufgabe war. Ich musste Caruso einfach das Leben retten und ab dem Moment nahm das Retten von Hunden und Katzen in meinem Leben immer mehr Gestalt an.

Angefangen mit der wunderschönen halb verhungerten Bella aus Portugal, deren Fotos ich einer lieben Kollegin so präsentierte, dass sie sie sofort adoptiert hat. Ihre erste Amtshandlung nach Bellas Umzug nach Berlin war der Kauf eines neuen Autos, da der Hund viel grösser war als er auf den Fotos im Internet ausgesehen hatte und einfach nicht in ihren Porsche passte. Kurz danach kam Friedrich aus Ungarn, der eigentlich eine Frida sein sollte und auch sein Glück bei tollen Kollegen fand und so nach und nach kamen viele viele andere.

Es ist verdammt viel Arbeit, es kostet verdammt viel Geld, aber es macht eben auch so verdammt viel Freude, wenn dann ein Hund, der sieben Jahre hinter Gittern gesessen hat, plötzlich fröhlich mit seinen Kumpels über die Wiese und ab ins Wasser rennen kann. In solchen Momenten wird mir immer klar, das kleine Dinge Grosses bewirken können und das ich genau da bin wo ich immer sein wollte! Das tut sehr sehr gut zu wissen und zu fühlen…


Stephanie Wonneberger-Köhntopp:

In meinem Leben gab es schon immer Tiere, als Kind hatte ich Wellensittiche und Landschildkröten und später kam dann der erste Hund in unsere Familie.

Mein erster eigener Hund Sammy war ein Rottweiler/Schäferhund Mix, der leider nur 9 Jahre alt wurde, als er starb war ich so traurig, dass ich erst mal  keinen Hund mehr haben wollte.

Doch dann kam Maikey, mein absoluter Seelenhund, er war viel zu jung von seiner Mutter getrennt worden und als Spielkamerad für ein kleines Kind gedacht gewesen, und als feststand, dass das wohl nicht die beste Idee war, musste er sofort weg und kam so zu mir, auf einmal sah ich in meiner Trauer einen Sinn, ein kleines armes Hundekind retten.

Maikey hat mein Leben 15 Jahre begleitet und bereichert, und ich vermisse ihn jeden Tag.

Die Liebe zu einem Hund lässt das Herz immer ein Stück wachsen, denn man ersetzt keinen, der über die Regenbogenbrücke gehen musste, sondern die Liebe zu einem neuen Hund lässt das Herz ein bisschen größer werden……

Es stand für meinen Mann und mich fest,als Maikey über die Regenbogenbrücke gehen musste, dass wir einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause geben wollten, einem der bisher kein schönes Leben hatte.

Und so kam Bleko ein echter Bulgare in unser Leben und mit ihm das Engagement im Tierschutz, dass nun über Spenden hinaus ging, als ich gesehen habe was einzelne Menschen leisten um Tieren zu helfen, wollte ich meinen Teil dazu beitragen.

Bleko hatte in Bulgarien wohl ein „Zuhause“, als man seiner überdrüssig wurde warf man ihn einfach auf die Straße, dort wurde er dann nach einiger Zeit von einer engagierten Tierschützerin gerettet.

Nach der Adoption von unserem Bleko, der uns zeitweise aufgezeigt hat, dass man auch nach vielen Jahren Hundeerfahrung an seine Grenzen kommen kann und selbst erst mal wieder dazu lernen muss, kam Beno eigentlich als Notfall zu uns auf Pflegestelle und wir wurden zu so genannten Pflegestellenversagern, denn Beno kam, zerstörte innerhalb kürzester Zeit alles was nicht niet- und nagelfest war, und blieb, den konnten wir nicht mehr hergeben.

Somit hatten wir auf einmal 2 Hunde, etwas was wir nicht geplant hatten und bis heute nicht eine Sekunde bereut haben, denn mehrere Hunde zu halten bedeutet auch noch mehr Freude. Durch unsere beiden Bulgaren haben wir nun Kontakt zu 2 netten jungen Frauen in Bulgarien, die alles dafür geben, dass möglichst viele Hunde in Bulgarien ein schönes Zuhause finden.

Über eine der beiden kam ich dann zur SALVA Hundehilfe und lernte dann dieses tolle Team kennen.

Mittlerweile unterstütze ich die SALVA Hundehilfe bei der Facebookseite und bei ebay-Kleinanzeigen, kümmere mich um Vor- und Nachkontrollen, auch für andere Vereine

Es ist mir ein Bedürfnis meinen Teil dazu beizutragen, dass möglichst viele Hunde erfahren dürfen, was es bedeutet geliebt zu werden, immer etwas zu fressen und ein warmes Körbchen zu haben, dass Menschenhände dazu da sind sie zu streicheln und nicht um ihnen Leid zuzuführen.

Ich bin jemand, dem oft die Tränen in die Augen schießen, wenn sie traurige Geschichten und Bilder über ungeliebte und misshandelte oder gequälte Tiere sieht und ich möchte ein kleines bisschen dazu beitragen, dass wenigstens ein Teil dieser Tiere es einmal besser haben wird.

Ich freue mich, wenn möglichst viele Menschen so denken und uns unterstützen, in welcher Form auch  immer, ob durch Adoption einer unserer Notnasen, als Pflegestelle oder durch Spenden, denn gemeinsam können wir mehr Gutes leisten und man bekommt so viel zurück durch glückliche kleine Hundeaugen, die einem zeigen …………………….das ist es Wert.