Happy End-Geschichte von Paloma (ehemals Maisy)

Im April 2018 kam Paloma mit einem Transporter den weiten Weg von Spanien nach Niederbayern gefahren. Das ist jetzt 1 ¾ Jahre her und wir haben viel erlebt.

Paloma ist eine taube Mischlingshündin, die wohl viel Zeit im Tierheim warten musste. Als sie bei mir ankam durfte sie als erstes die bereits vorhandene Hundedame Doro kennen lernen. Anfangs war es sehr schwierig mit dem Täubchen. Sie war extrem unsicher und zugleich sehr besitzergreifend. Sie konnte keine 5sec alleine bleiben, verteidigte mich gegen meine Ersthündin, vertraute weder anderen Menschen noch anderen Hunden und hatte extremen Jagdtrieb (auch bei meinen 3 Katern). Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit haben wir das Training begonnen. Jetzt, nach über einem Jahr, kann Paloma an der Leine laufen, attackiert weder meine Kater noch meine Ersthündin, geht bei Hundebegegnungen eher auf Abstand statt lautstark nach vorne zu gehen und kann schon 2h alleine bleiben. Zudem darf sie auch (gesichert mit einem Maulkorb) mitgehen, wenn unsere Familie essen geht. Das Täubchen liebt es durch den Garten zu schnüffeln und jeder Spur beim Gassi gehen zu folgen. Das allerdings immer an einer langen Leine gesichert, da sie auf Grund des Jagdtriebes noch nicht frei laufen kann. Den Rückruf trainieren wir über ein Vibrationssignal. Paloma ist jetzt ca 5 Jahre alt und ich hoffe sehr, dass ich diesen Wirbelwind/Dickschädel/Schmusehund noch einige Jahre an meiner Seite haben werde.

Ich kann jeden nur ermutigen einem Hund aus dem Tierschutz ein zu Hause zu geben auch, oder gerade wenn der Hund ein Handicap haben sollte, meistens haben wir Menschen damit das größere Problem.

Ich möchte mich hier auch speziell bei Palomas Vermittlerin Rosi bedanken, die sich meine Jammerei in der Anfangszeit geduldig angehört hat, mir Tipps gegeben hat wie ich die Probleme meistern kann und mir die süße Paloma anvertraut hat.