Happy End-Geschichte von OLI

„Und dann kam OLI…“

Im Januar 2017 war es soweit: meine Frau Ann-Kathrin und ich hatten vor einiger Zeit entschieden, einen Hund zu adoptieren.

Dabei war es uns eigentlich von vornherein klar, dass wir einem Tierschutzhund ein neues Zuhause geben wollten. Schließlich waren wir ja gerade in unsere eigenen vier Wände gezogen – idyllisch gelegen zwischen Wald und Wasser im schönen Lübecker Stadtteil Israelsdorf.

Ann-Kathrin war die treibende Kraft unseres Vorhabens und nahm Kontakt zur SALVA-Hundehilfe auf. Und hier wurde uns Oli ans Herz gelegt – ein kleiner Labrador-Dackel-Mix, der bislang in seinem jungen Leben noch nicht sehr viel Glück hatte. Nach einem Besuch einer Mitarbeiterin bei uns und der Kontrolle unseres Wohnumfelds folgte die erste Begegnung mit einem schüchternen, kleinen Oli, der nicht wusste, was ihn erwartet…

Zugegeben: die ersten Tage waren für ihn nicht leicht – die Nächte waren unruhig und das neue Umfeld war für Oli ungewohnt. Aber er fasste schnell Vertrauen und stellte fest, dass er in Israelsdorf sein neues Zuhause gefunden hat, aus dem er nie wieder würde ausziehen müssen.

Und wenn wir heute (nach knapp zwei Jahren) zurückblicken, möchten wir keinen Tag mit Oli missen. Er ist für uns der perfekte Hund – verspielt, verschmust, anhänglich und voller Gottvertrauen in seine (unsere) kleine Familie. Und Israelsdorf ist sein „Hood“, denn hier hat der verspielte Chaot viele Freunde: Mischling Nero, Border Collie „Chopper“, Rauhaardackel „Cäsar“, Aussiehündin „Peppie“ oder auch die hübsche, griechische Mischlingshündin „Philippa“… gemeinsam mit seinen Kumpels macht Oli Tag für Tag den Wald unsicher und darf hier einfach Hund sein. Und wenn ich mal nachmittags mein Schläfchen mache, legt Oli sich voller Gottvertrauen zu mir, rollt sich an meine Brust und schnarcht nach kurzer Zeit wie eine alte Nähmaschine. Seine Begeisterung für sein Fressen ist legendär, denn in Oli steckt schließlich auch ein Labrador… das hätte ihn allerdings im vergangenen Jahr beinahe das Leben gekostet, denn sein Fressdrang hatte ihn auch im Wald nicht losgelassen und ein großes Stück Plastik führte zu einem Darmverschluss. Allerdings konnten wir ihm mit einer Not-OP den Weg „zurück“ zu uns ebnen und innerhalb kürzester Zeit war Oli wieder der Alte.

Wir blicken voller Dankbarkeit auf die letzten zwei Jahre mit Oli zurück, denn er ist einfach unser Herzenshund, der nicht nur uns viel Freude macht, sondern auch meinen Opa nach dem Tod meiner Oma instinktiv getröstet hat oder in Regelmäßigkeit die Nachbarschaft meiner Eltern (auch Oma und Opa genannt) auf den Kopf stellt – und das ist absolut positiv gemeint…

Und wir freuen uns auf die kommenden Jahre mit Oli, unserem Energiebündel an unserer Seite.

Unser Dank geht an Martina Henning und die SALVA-Hundehilfe.