Nachruf Aki ehemals Blacky!
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Nachruf Aki ehemals Blacky!

Wie verabschiedet man sich von einem Hund, mit dem man gerade erst angefangen hat, eine Zukunft zu planen?

Du warst gerade mal ein Jahr und zwei Monate alt. Noch so jung und eigentlich sollte dein ganzes Leben noch vor dir liegen!

Vor acht Wochen habe ich dich von Ettlingen zu mir geholt als Pflegehund. Eigentlich nur für eine begrenzte Zeit, bis du dein Für-immer-Zuhause gefunden hast. Doch mit deiner lebensfrohen Art, deinen strahlenden Augen und deinem ganz besonderen Wesen hast du dich so schnell in unsere Herzen geschlichen.

Du warst ein kleiner frecher Clown, mit unendlich viel Lebensfreude und immer für einen Quatsch zu haben, hast uns so oft zum Lachen gebracht. Und plötzlich wurde aus unserem Pflegehund Blacky, ganz schnell unser Aki!

Meine Eltern hatten angefangen, über deine Adoption nachzudenken. Du solltest bei ihnen bleiben. Wir hatten uns schon darauf gefreut, vor allem meine Eltern!

Dann kamen die ersten Krampfanfälle.

Die Untersuchungen ergaben, dass du epileptische Anfälle hast. Wir waren zunächst erleichtert weil wir wussten, dass man damit gut leben kann. Epilepsie kann man gut behandeln und wir wollten dir mit den richtigen Medikamenten, ein möglichst unbeschwertes Leben ermöglichen.

Du warst schon gut auf die Tabletten eingestellt, doch dann kamen weitere Symptome dazu.
Wir wollten genauer wissen was mit dir los ist. Ein CT mit Kontrastmittel und eine Liquorentnahme unter Narkose sollten Antworten bringen!

Vor der Narkose warst du noch unser kleiner, quicklebendiger Kerl.
Doch danach war plötzlich alles ganz anders…

Du bist als Pflegefall aus der Narkose zurückgekommen. Es funktionierte gar nichts mehr weder Laufen, Schlucken noch irgendetwas! Du warst kaum anwesend. Ich war jeden Tag stundenlang mit dir in der Klinik und wir haben so sehr gehofft, dass es wieder besser wird!

Als keine Besserung eintrat, brachte ich dich am Montagabend in die LMU nach München zu den Spezialisten. Dort folgten am nächsten Tag weitere Untersuchungen, ein MRT und eine erneute Liquoruntersuchung unter Narkose.

Danach wussten wir womit wir es zu tun hatten, eine Läsion im oberen Hirnstamm. Trotzdem wollten wir die Hoffnung nicht aufgeben. Wir wollten so gerne glauben, dass eine Entzündung dahintersteckt und man dir noch helfen kann.

Doch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde dein Zustand immer schlechter und deine Atmung fing an auszusetzen.

Am Mittwoch musste man dich erlösen.
Es tut unendlich weh, weil du eigentlich bleiben solltest.

Wir hoffen sehr dass du dort wo du jetzt bist, wieder über Wiesen rennen kannst ohne Schmerzen, ohne Angst und ohne all das was es dir zuletzt so schwer gemacht hat.

Sei wieder der lebensfrohe kleine Kerl, der du warst als du zu uns kamst.
Für immer in unserem Herzen.