Ein Blick hinter die Kulissen: Tierschutz am Limit
Was im Tierschutz oft unsichtbar bleibt: Unser Team arbeitet komplett ehrenamtlich – neben Vollzeitjobs, Familie und der Pflege eigener Notfellchen.
Wir stecken jede freie Sekunde und unser ganzes Herzblut in diese Arbeit, stoßen dabei aber oft an unsere Belastungsgrenzen. Weil wir Menschen und keine Maschinen sind, läuft nicht immer alles perfekt.
Auch uns unterlaufen Fehler, oder wir müssen Grenzen setzen, weil unsere Kapazitäten erschöpft sind. Doch wir lernen jeden Tag dazu.
Wir hören oft: „Ihr müsstet mal…“ oder „Ihr solltet aber…“.
Wenn wir dann jedoch konkret um Mithilfe bitten, stehen wir meistens alleine da. Tierschutz funktioniert nur gemeinsam. Statt Ratschlägen brauchen wir helfende Hände.
Viele Menschen, die mit unserer SALVA-Familie zusammenkommen, ahnen nicht, welche Aktivitäten erforderlich sind, welche enormen Strukturen aufgebaut werden mussten, welche Kontakte und Vernetzungen dafür nötig sind und waren. Wir engagieren uns jeden Tag, 365 Tage im Jahr, unsere Tiere brauchen uns IMMER.
„Kaum jemand kann sich vorstellen, was es wirklich bedeutet, eine Firma zu führen, deren Kunden auf Gedeih und Verderb zum Überleben auf das Funktionieren dieser Firma angewiesen sind (die hungrigen und kranken Tiere), deren Mitarbeiter nicht entlohnt werden können, die einzig zur Arbeit erscheinen oder spenden, weil sie Lust dazu haben, die jeden Tag ausfallen könnten oder hinwerfen, was sie auch regelmäßig tun, die manchmal auch unfähig sind oder unfair und deren Bindung an die Firma jeden Tag aufs Neue erbettelt, ermutigt, erkämpft oder geworben werden muss……
– Zitat der Tierschützerin Bettina M. Schneider (Karma to go ®) –
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