Mischling Sushi ist vor Kurzem nach Deutschland auf eine Pflegestelle gezogen und zeigt dort, wie viel Potenzial in ihm steckt.
Der Schweizer Schäferhund-Anteil macht sich deutlich bemerkbar: Sushi möchte arbeiten, lernen und sich eng an seine Menschen binden. Er nimmt Signale schnell auf, bemüht sich sichtbar um Orientierung und findet großen Gefallen daran, Dinge richtig zu machen.
Beim Spaziergang läuft er schon erstaunlich gut an der Leine und bleibt aufmerksam bei seiner Bezugsperson. Autofahrten schafft er problemlos – anfangs noch ein bisschen aufgeregt, dann zunehmend entspannt.
Im Alltag ist Sushi neugierig, verspielt und manchmal noch herrlich unkoordiniert, ein typischer junger Hund, der die Welt noch sortiert. Neues schreckt ihn nicht: Straßenlärm, ungewohnte Situationen oder fremde Reize betrachtet er aufmerksam – Sushi will einfach alles verstehen, was vor ihm liegt.
Hundebegegnungen sind für den Süßen noch sehr aufregend. Wenn Sushi zu stürmisch wird, lässt er sich aber gut ansprechen und nimmt Korrekturen schnell an; genauso kann er selbst Grenzen setzen, wenn ihm etwas zu viel ist.
Das alles ist normales Lernverhalten, das Anleitung und Ruhe braucht. Zuhause sammelt er ebenfalls erste Erfolge. Nachts schläft er zuverlässig durch, tagsüber wird weiter am Stubenreinwerden gearbeitet.
Sein „Sitz“ saß nach wenigen Wiederholungen – vielleicht auch dank eines vorhandenen Ersthundes, von dem er sich viel abschaut.
Natürlich gibt es nach wie vor viel zu lernen: Er muss die Regeln des Alltags lernen, Impulse sortieren und Frust aushalten können. Aber Sushis schnelle Auffassungsgabe und seine Lust am Lernen sind die besten Voraussetzungen für zügige Fortschritte. Nähe ist dem jungen Rüden wichtig: Er sucht Kontakt, kuschelt gerne und kommt trotzdem auch allein zur Ruhe.
Menschen gegenüber zeigt er sich freundlich und offen. Auf der Pflegestelle lebt ein 14-jähriges Kind und auch kleineren Kindern auf der Straße begegnet er neugierig und freundlich.
Unsere Hunde werden nach Übersendung eines Fragebogens und einer positiven Vorkontrolle mit einem Schutzvertrag sowie gegen die Entrichtung einer Schutzgebühr vermittelt. Das grundsätzliche Verfahren der Übersendung eines Fragebogens und einer positiven Vorkontrolle sowie des Abschluss eines Pflegevertrags gilt auch für die Übernahme einer Pflegestelle.
Die Hunde des SALVA Hundehilfe e. V. sind geimpft (grundimmunisiert) und entwurmt. Sie werden vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
» Weitere Informationen finden Sie in unserer SALVA Info Broschüre.
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