Wie findet man Worte, wenn alles einfach nur noch schrecklich ist.
Wenn man nicht mehr weinen kann weil man sich einfach so leer fühlt….
Wir mussten unseren Engel Dörthe am Freitag kurz nach 17 Uhr im Alter von 14 Jahren und 2 Monaten erlösen. Sie hatte eine Anämie und freie Flüssigkeit im Bauch.
Wir hatten Dörthe (ehemals Tara) von der SALVA Hundehilfe e.V. vor 1 Jahr, 7 Monaten und 17 Tagen übernommen und was soll man sagen – sie wurde tief verbundene und innig geliebte Familie. Sie war omnipräsent, stets leise – aber immer da.
Sie schob ihre Bollerbirne überall bestimmend dazwischen, legte sich dreist unter meinem Schreibtisch auf meine Füße, hatte die größten Bigfood-Matschfüsse wenn es geregnet hatte und sie vom Garten reinkam und alles versaute. Sie hat beim trinken 10 mal mehr Wasser verschlabbert wie sie getrunken hat und lag grundsätzlich vor den Türen, damit sie auch ja immer im Weg lag.
Sie war das beste was uns passieren konnte und Dörthe war ein Paradebeispiel für Lebensfreude im hohen Hundealter.
Wir sind für jeden Tag dankbar, den wir mit ihr hatten … aber das loslassen fällt so unglaublich schwer. Dörthe war ein echter Seelenhund… und im Herzen wird sie immer bei uns sein.
Du dicke Zaubermaus, wir wünsche Dir den allertollsten Hundehimmel mit einem nicht endenden wollenden Nachschub an Schinkenknochen – denn nicht wenige hast Du verdient …

