Shirley braucht wieder Hilfe!
Manchmal ist ein kleines Leben einfach ein bisschen komplizierter, als es sein sollte. Und manchmal braucht es viele Menschen, die gemeinsam dafür sorgen, dass es trotzdem ein schönes Leben werden kann.
Update August 2026. Seit unserem letzten Spendenaufruf ist viel passiert. Nach all den schweren Monaten durfte Shirley endlich eine lange Zeit voller schöner Erlebnisse genießen. Sie war unterwegs, hat Ausflüge gemacht, Urlaube mit ihrem Rudel verbracht und durfte endlich einfach mal ein junger Hund sein. Mit ihrer unbeschreiblichen Lebensfreude hat sie uns immer wieder gezeigt, wie sehr sie ihr Leben liebt. Doch leider blieb es nicht dauerhaft so unbeschwert. Immer wieder bekam Shirley Blasenentzündungen. Schnell wurde klar, dass die bereits für die Zukunft geplante Operation an ihrem Blasenhals nun notwendig werden würde.
Im Juli war es dann soweit. Eigentlich sollte bei dieser Operation eine Manschette um Shirleys Blasenhals gelegt werden, um ihr langfristig mehr Kontrolle über ihre Blase zu ermöglichen und gleichzeitig zu verhindern, dass Bakterien aufsteigen können. Doch während der Operation entdeckten die Tierärzte eine weitere, bislang unbekannte Anomalie: Shirleys Blasenwand besitzt praktisch keine normale Muskelstruktur.
Eine Verengung der Harnröhre hätte deshalb im schlimmsten Fall dazu führen können, dass Shirley selbstständig überhaupt keinen Urin mehr hätte absetzen können.
Die geplante Operation konnte aus diesem Grund nicht durchgeführt werden und musste abgebrochen werden. Stattdessen wurde Hyaluron in die Harnröhre injiziert.
Glücklicherweise hat diese Behandlung so gut angeschlagen, dass Shirley mit einem guten Management voraussichtlich ein annähernd normales Leben führen kann. Allerdings wird diese Behandlung vermutlich alle zwei bis drei Jahre wiederholt werden müssen.
Wir hatten also gerade angefangen, ein wenig aufzuatmen, da kam schon der nächste Schreck.
Shirley hat nun eine vermutlich autoimmunbedingte, schmerzhafte Einlagerung von Lymphe an den Gliedmaßen entwickelt. Warum es dazu gekommen ist, wird derzeit noch umfangreich diagnostiziert. Vermutet wird, dass die Erkrankung durch Medikamente ausgelöst wurde. Noch weiss man nicht genau, was hinter dieser Erkrankung steckt und welcher therapeutische Weg eingeschlagen werden muss.
Die Kosten für Shirleys bisherige Behandlungen belaufen sich auf rund 1.300 Euro – und weitere Kosten werden folgen.
Eine enorme Summe, die das Vereinskonto der SALVA Hundehilfe e.V. stark belastet. Natürlich kümmern wir uns um unsere Schützlinge und lassen sie auch in schwierigen Situationen nicht im Stich. Doch gerade für solche Notfälle ist unser Medizintopf so wichtig.
Damit wir auch weiterhin helfen, notwendige Behandlungen ermöglichen und unseren Schützlingen die medizinische Versorgung zukommen lassen können, die sie brauchen, muss der Medizintopf stetig gefüllt werden.
Jede noch so kleine Unterstützung hilft uns dabei, auch in Zukunft für Shirley und all die anderen Hunde da sein zu können.
Deshalb bitten wir Sie heute von Herzen: Helfen Sie uns dabei, Shirleys aktuelle und kommenden Behandlungskosten zu stemmen.
Jeder Euro hilft.
Shirley selbst weiß von all dem natürlich nichts.
Sie weiß nur, dass das Leben schön ist.
Dass es Spaziergänge gibt.
Dass es Abenteuer gibt.
Dass es Menschen gibt, die sie lieben.
Und dass sie jeden einzelnen Tag genießen möchte.
Und genau das soll sie auch weiterhin tun dürfen.
» Hier ist ein Video von Shirley.
Wir möchten, dass Shirley trotz all ihrer gesundheitlichen Baustellen ein möglichst unbeschwertes Leben führen kann. Dass sie weiterhin Abenteuer erleben, Spaziergänge genießen und einfach Hund sein darf.
Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.
- SALVA Hundehilfe e. V.
IBAN: DE96 2305 1030 0510 661 168 · BIC: NOLADE21SHO
Sparkasse Südholstein
Verwendungszweck: „Medizintopf Shirley“ - PayPal: salva-paypal@salva-hundehilfe.de (Bitte als Freunde senden, damit keine Gebühren anfallen und den Betreff nicht vergessen.)
Sie können auch gerne hier über den gofundme Link spenden.
Wichtig: Für eine Spende über den Gofundme-Spendenaufruf kann leider keine Spendenquittung ausgestellt werden.
Vielen Dank an alle, die Shirley schon einmal unterstützt haben, und an alle, die auch dieses Mal wieder an ihrer Seite stehen. Danke von Herzen.
Warum muss ein junges Hundemädchen so viel ertragen?
Unsere kleine Shirley … Wir hätten ihr so sehr gewünscht, dass nach ihrem schweren Start endlich einmal alles gut wird. Man wartete auf ihre Läufigkeit – eigentlich sollte alles normal verlaufen. Doch schnell zeigte sich: Irgendetwas stimmt nicht.
Update 18.11.2025. Der Ultraschall brachte die bittere Diagnose ans Licht:- eine massiv entzündete, prall gefüllte Gebärmutter,
- dazu weitere schwere Anomalien,
eine jugendliche Unbeschwertheit war diesem jungen Hundeleben somit einfach nicht gegönnt
Bei der Operation zeigte sich dann das ganze Ausmaß: Die Gebärmutter war mit Harnblase und Darm verwachsen und musste äußerst vorsichtig gelöst werden. Die Notkastration war unumgänglich, um Shirley zu retten.
Für die kleine Maus, die ohnehin schon keinen schönen Start ins Leben hatte, ist das einfach nur hart. Nichts blieb ihr erspart. Und trotzdem – Shirley kämpft tapfer.
Dabei hatte sie sich bis dahin so gut entwickelt, war ein aufgeweckter, fröhlicher Junghund, der endlich unbeschwert ins Leben starten wollte.
Wenn sie sich von der OP erholt hat, wird sie sich – wie sie es immer macht – sicher mit einem freudigen Wurf ihres Schwänzchens und einem feuchten Nasenschleck bedanken.
Doch solche Not-Operationen belasten unsere Vereinskasse enorm. Die angefallenen Kosten betragen derzeit etwa 1.200 €.
Darum brauchen wir Ihre Hilfe: Jede Unterstützung hilft – wirklich jede.
Patenschaften, Teilpatenschaften,Einzelspenden. Ob 2 €, 5 € oder 20 € – jeder Euro zählt und hilft direkt Shirley.
Bankverbindung:
SALVA Hundehilfe e.V.
IBAN: DE96 2305 1030 0510 6611 68
BIC: NOLADE21SHO
Verwendungszweck: „Shirley“
Oder per PAYPAL an: salva-paypal@salva-hundehilfe.de ( wichtig: an Freunde senden, sonst fallen Gebühren an)
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die tapfere kleine Maus nach all dem Leid endlich eine gute Zukunft bekommt.
Spendenaufruf Shirley – oder, wie hart kann es einen einzelnen Hund treffen?
Im März diesen Jahres, pünktlich zu den schlimmen Unwettern, war unsere Kollegin Anca vor Ort in unserem spanischen Tierheim. Man sieht dort täglich viel Elend und viele geplatzte (Tier-)Träume, aber auch großen Einsatz und viele Möglichkeiten. Und all dies kam auch für Shirley zusammen.
Anca beschreibt den Zustand von Shirley bei Abgabe im Tierheim:
„3 Monate alt, Abzesse und Pilzbefall im Genitalbereich und darüber hinaus vermuteten wir eine bereits länger unbehandelte Blasenentzündung. All dies verursachte eine Inkontinenz, eine Antibiose sollte es richten.“
Gesagt getan – Windeln und Shampoo wurden gekauft und umgehend mit der Antibiose begonnen. Da das Tierheim sowieso schon überfüllt und zudem sehr nass war, zog Shirley kurzerhand mit in die Ferienunterkunft und alle hofften, dass für sie nun die Sonnenseite des Lebens beginnt.
Die kommenden Tage zeigten allerdings, dass eine Besserung nicht so schnell wie erhofft eintrat und die Behandlung sich in die Länge ziehen würde.
Für eine verbesserte Diagnostik und Behandlung wurde Shirley nach Deutschland überführt. Dort zerschlug sich die Hoffnung auf eine lediglich verschleppte und besonders hartnäckige Blasenentzündung.
CT, Endoskopie und Ultraschall offenbarten eine Tragödie- bei Shirley war keine Verbindung von der Niere zur Blase angelegt. Der Harnleiter lief bei ihr direkt von der Niere zum Geschlechtsausgang, der Schließmuskel der Blase war nicht vorhanden.
Da Shirley schon so gekämpft hatte, sich stets lebensfroh und kooperativ zeigte und aufgeben sowieso nicht unser Aller Stärke ist, beschlossen wir, ihr eine weitere Chance zu eröffnen- eine Operation in einer spezialisierten Klinik in Norddeutschland.
Hier wurde der Harnleiter verlegt und es schien bergauf zu gehen. Shirley zeigte sich auch hier einfach nur unfassbar kooperativ und mit dem unbedingten Willen zu leben!
Ende gut, alles gut? Leider nein! 14 Tage nach der OP entwickelte Shirley hohes Fieber, eine Untersuchung ergab, dass der verlegte Harnleiter dicht war und es einen massiven Rückstau des Urins in die Niere gab. Erneut Klinik, erneut OP, Verlegung des Harnleiters und Einsatz eines Stunts.
Seither geht es mit Shirley langsam aber vorsichtig bergauf. Ultraschalluntersuchungen überwachen den Heilungsverlauf, wenn sie irgendwann ausgewachsen ist, wird sie eine weitere OP der Blase benötigen. Aber es hat sich mittlerweile ein kleiner Schließmuskel gebildet. Shirley lernt langsam ihre Blase zu kontrollieren und bewusst Urin abzusetzen. Mittlerweile gibt es schon Tage an denen die Windel trocken bleibt.
Sie hat das Kommando „Pampers“ gelernt und parkt wenn dieses erklingt gekonnt zwischen den Beinen des/der Rufenden zum Anlegen der Windel ein. Die kleine Hündin kämpft so sehr und zeigt jeden Tag, wie viel Lebenswille in ihr steckt. Ein so junges Leben mit soviel Leid und trotzdem hat sich Shirley nie ihre Freundlichkeit und ihr sonniges Gemüt verderben lassen.
Durch die o.g. Behandlungen sind massive Kosten aufgelaufen. Über fünftausend Euro werden es mit Nachuntersuchung und Medikamenten sein, über 1000 Euro davon allein für Windeln. Geld das gern gegeben wird und leider an anderer Stelle, für andere Notnasen bitter fehlt.
Deshalb an dieser Stelle unsere Bitte um Ihre Unterstützung, unser Spendenaufruf für Shirley.
Shirley, die die Chance auf ein langes, unbeschwertes Leben haben soll und die jeden Tag so sehr zeigt, wie sehr sie das Leben liebt und genießen möchte.
Die kleine Maus und wir Alle danken Ihnen von ganzem Herzen im Voraus. Danke, dass Sie immer da sind und uns helfen helfen!










