Das Leid der Hunde im Ausland
Veröffentlicht am

Das Leid der Hunde im Ausland

Ein Beitrag zu einem Tierschutzprojekt von Charlotte und Victoria, Sankt-Viti Gymnasium.

Charlotte

Hallo und herzlich Willkommen.

Wir erzählen euch heute etwas über das Leiden der Hunde im Ausland und im Anschluß liest Vivi euch ihre Geschichte vor.

Hier seht ihr zwei Beispiele von Hunden, denen eine Chance gegeben wurde. Denn selbst wenn der Hund nicht den Idealen entspricht, sind sie genau so schön und wertvoll wie jedes andere Lebewesen.

Das Leid der Hunde im Ausland

Hier sieht man die schreckliche Lage in Serbien, wo die Hunde zwischen Schrott liegen und Müll essen. Leider gibt es dort viel zu wenig Leute, die ihnen helfen.

Das Leid der Hunde im Ausland

In Griechenland, Serbien, Brasilien und Portugal ist die Lage besonders schlecht.

Das Leid der Hunde im Ausland
Das Leid der Hunde im Ausland

 


Victoria (Vivi)

Die Straßenhunde

Hallo zusammen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, weil es um ein sehr sensibles Thema geht. Naja,beginnen wir erst mal von vorne.

Mein Name ist Victoria und heute geht es um bestimmte Lebewesen, die genauso wichtig sind wie wir Menschen und die genauso fühlen wie wir. In meiner Geschichte möchte ich aber auch die SALVA Hundehilfe e.V. einbeziehen, denn ohne sie wäre ich nicht zu dem Punkt und der Ansicht gekommen, wo ich jetzt bin.

Als ich klein war, war mir gar nicht bewusst, was mit den Tieren passiert. Mir war klar, dass es Haustiere wie Hunde und Katzen, aber auch sogenannte Nutztiere wie Kühe und Schweine gibt. Meine damaligen Freundinnen hatten fast alle Haustiere, meistens Hunde und Katzen. Diese Tiere haben immer Liebe und Aufmerksamkeit bekommen und ich dachte, dass die Haustiere immer überall auf der Welt so gut und respektvoll behandelt werden, denn so gehört es sich auch.

Bis ich älter wurde. Ich bin jedes Jahr mit meiner Familie in mein Heimatland, nach Serbien gefahren und ich habe es dort geliebt. Doch jedes Jahr änderte sich etwas, was mich immer trauriger machte. Und zwar geht es um die Straßenhunde.

Jedes Jahr vermehrten die Hunde sich auf der Straße und jedes Jahr habe ich neue Hunde mit neuen Verletzungen gesehen. Sie taten mir schon immer leid, aber ich wusste nicht, wie ich jedem Einzelnen dort helfen könnte. Viele von ihnen waren sehr aggressiv und ängstlich, was natürlich selbstverständlich ist, weil sie viel durchgemacht haben und wahrscheinlich keine Hilfe von den Menschen dort zu erwarten haben.

Ich möchte auf gar keinen Fall alle Menschen dort schlechtreden, weil ich weiß, dass es nicht leicht ist, sich um ein Tier, z. B. um einen Hund, zu kümmern, aber das ist noch lange kein Grund, ein Tier auf die Straße zu setzen. Denn wenn man das mit einem Menschen machen würde, würden das ganz sicher manche Menschen ganz anders sehen.

Oft haben meine Familie und ich Hunde aufgenommen oder sie vor Supermärkten gefüttert, weil wir sie nicht leiden sehen konnten. Natürlich können wir nicht allen Hunden im Land alleine helfen und manchen kann man auch überhaupt nicht ohne professionelle Hilfe helfen, weil sie zu aggressiv sind und Vertrauensprobleme haben.

Ich spreche hier aber nicht nur über Serbien, mein Heimatsland, sondern über alle Länder auf dieser Welt.

Bis vor kurzem war mir gar nicht bewusst, dass wir Menschen das hauptsächliche Problem sind, wie sehr die Tiere unseretwegen leiden können. Wir sind der einzige Weg und die einzige Lösung, den Tieren aut der ganzen Welt zu helfen und das können wir nur mit ganz kleinen Taten tun.

Bestimmt wird es genug Menschen geben, die meinen Text für Schwachsinn halten und finden, dass ich übertreibe, aber man sollte sich unbedingt mehr mit dem Thema auseinandersetzen. Ich meine, wir haben das Jahr 2026, da wird es wohl möglich sein, den Tieren auf dieser Welt zu helfen und sie nicht wie Dreck zu behandeln.

Öffnet alle Eure Augen und tut etwas Gutes für diese Welt. Es muss nicht heißen, dass es direkt schwer sein muss. Spendet etwas für Tierheime, verletzt die Tiere nicht und behandelt sie so, wie ihr behandelt werden wollt, denn sie fühlen genauso wie wir Menschen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Text etwas erreichen, und wenn nicht, ist das auch in Ordnung, weil ich ihn wenigstens meiner Klasse vorlesen konnte.

Victoria Bacion